Archiv
Komödie von MIRO GAVRAN
Deutschsprachige Erstaufführung
Übersetzung: Tihomir Glowatzky
Es spielen: Eszter Hollósi, Manuel Dragan, Anatol Rieger
Regie: Hubsi Kramar
Bühne: Markus Liszt
Produktion & Kostüme/Maske: Carmen Wagner
Eine Produktion der Theatercompany DIE THEATERKÜCHE
14. September 2021 (20.00 Uhr) PREMIERE
Weitere Vorstellungen (jeweils 20.00 Uhr):
15., 16., 17., 18., 21., 22., 23., 24., 25., 30. September 2021
1., 2., 5., 6., 7., 8., 9. Oktober 2021
THEATER-CENTER FORUM / Forum II
1090 Wien; Porzellangasse 50
Eintritt: 25,--
Ermässigungen unter:
http://www.theatercenterforum.com/ermaessigungen
https://www.theatercenterforum.com/kulturcard-alsergrund/
Kartenvorverkauf bei www.oeticket.com
oder unter E-Mail: kassa@theatercenterforum.com
___________________________________________________________
14., 15., 16., 21., 22., 23. Oktober 2021 (19.30 Uhr)
DAS GLÄSERNE BURG - THEATER
Kuchlerhaus / Glasmuseum
A-2483 Ebreichsdorf-Weigelsdorf; Pottendorfer Straße 24 - 26
https://www.tv21.at/burgevents/
Eintritt: € 21,-- / erm. € 17,--
(für Pensionisten,Schüler, Studenten, Grundwehr- & Zivildiener
ausschließlich an der Abendkasse mit Ausweis.)
Kartenvorverkauf bei www.oeticket.com
Die von Carmen Wagner gegründete
Theatercompany DIE THEATERKÜCHE
https://m.facebook.com/profile.php?id=196804071111854&ref
hat es sich zur Aufgabe gemacht, Stücke von in Österreich noch unbekannten Autoren/Autorinnen zu spielen.
Nach den Erfolgsproduktionen
„Lachen verboten“ und „Die Puppe“ steht auch heuer wieder eine Komödie des kroatischen Autors Miro Gavran auf dem Programm.
PRESSEFOTO-DOWNLOAD unter:
(unter „Theater“ anklicken)
Wir ersuchen um Berichterstattung und stehen in allen weiteren Fragen, für die Vereinbarung von Interviewterminen und Reservierung von Pressekarten unter Tel. 0699-1-913 14 11 oder E-Mail: service@gamuekl.org zu Ihrer Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Müller-Klomfar
Pressebetreuung
ZUM STÜCK:
Anna und Marko sind seit einem Jahr glücklich verheiratet.
Just am Morgen nach ihrem 1. Hochzeitstag, erfährt Anna, dass ihr erster Ehemann Ivo, der wegen Finanzbetrugs zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, unschuldig war und entlassen wird.
Kurze Zeit später stellt sich die Frage, wie man mit der Situation umgeht, dass die Hälfte der Wohnung dem Expartner gehört, aber keiner woanders hinkann.
Wie organisiert man ein Leben mit dem neuen Ehemann und dem Ex in der gemeinsamen Wohnung zu Dritt?
Und wie arrangiert man ein Rendezvous in einer halben Wohnung?
BIOGRAFIEN
• MIRO GAVRAN (Autor)
Miro Gavran ist ein zeitgenössischer kroatischer Autor des Jahrgangs 1961.
Seine Werke wurden bislang in 40 Sprachen übersetzt, seine Bücher wurden in 200 Editionen im In- und Ausland veröffentlicht. Zu seinen Dramen und Komödien gab es inzwischen über 300 Premieren weltweit vor mehr als drei
Millionen Zuschauern.
Er ist der einzige lebende Autor in Europa, dem ein Theaterfestival außerhalb seines Geburtslandes gewidmet ist, auf dem - unter dem Namen GAVRANFEST - ausschließlich Aufführungen seiner Texte gespielt werden,
und zwar seit 2003 in der Slowakei bzw. seit 2013 in Polen (Krakau) sowie ab 2016 in Prag.
2019 hat es in Augsburg stattgefunde, wo die THEATERKÜCHE auch mit dem Gavran-Stück „Lachen verboten“ gastiert hat. Gavran ist der meist aufgeführte kroatische Dramatiker inner- und außerhalb Kroatiens in den letzten 20 Jahren.
Bislang hat er an die fünfzig Dramentexte geschrieben.
Das 1990 entstandene Drama „Könige und Knechte“, eine Anspielung auf Shakespeares Königsdramen,
ist 2011 in Kroatien als Oper vertont worden. Mit großem Erfolg wurde es 1999 am Eugene O’Neill
Theater in Waterford (USA, CT) uraufgeführt. Die Premieren seiner Stücke fanden rund um den Globus
statt: Rotterdam, Washington, Moskau, Rio de Janeiro, Paris, Buenos Aires, Waterford, Mumbai,
Bratislava, Prag, Ljubljana, Krakau, Belgrad, Budapest, Athen, Sao Paolo, Augsburg, Wien, Sofia, Los
Angeles, Vilnius, Riga, Rom, Hyderabad, Bautzen, Warschau, Nowosibirsk, Bangalore, Bukarest…
Gavran hat mehr als zwanzig Literatur- und Theaterpreise in Kroatien und im Ausland erhalten,
darunter auch den CENTRAL EUROPEAN TIME – Preis (1999), der den besten mitteleuropäischen
Autoren für ihr Gesamtopus verliehen wird, sowie 2003 den Preis EUROPÄISCHER KREIS für die
Affirmierung von europäischen Werten in seinen Texten.
Miro Gavran hat mehrere sehr erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben und dafür
zahlreiche Preise gewonnen. Als besondere Anerkennung für seine Texte in diesem Genre wurde er im
Januar 2016 für den angesehenen HANS CHRISTIAN ANDERSEN-Preis nominiert.
An der Zagreber Akademie für Theater, Film und Fernsehen hat er sein Diplom abgelegt und
anschließend am Theater ITD ebendort als Dramaturg und Theaterregisseur gearbeitet.
Ab 1993 lebt und arbeitet er als professioneller Schriftsteller. Seine Theater- und Prosatexte tauchen in zahlreichen Anthologien und Chrestomathien im In- und Ausland auf, sein Werk wird an mehreren Universitäten
rund um den Globus erforscht.
Im Januar 2016 erhielt er vom slowakischen Außen- und Europaministerium die Silbermedaille für
jahrelange Tätigkeit auf dem Gebiet der kroatisch-slowakischen Theater- und Literaturzusammenarbeit.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Gavran im Dezember 2017 - den „ALOIS MOCK-EUROPA-PREIS“
vom Österreichischen Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres. Mit diesem Preis
werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die auf ihrem Gebiet die europäische Einheit in besonderer
Weise gefördert haben.
Miro Gavran lebt seit seinem 20. Lebensjahr in Zagreb, verheiratet ist er mit der Schauspielerin
Mladena Gavran, mit der er 2002 das THEATER GAVRAN gegründet hat, das ausschließlich seine
eigenen Stücke aufführt. Ihr Sohn Jakov spielt nach dem abgeschlossenen Schauspielstudium in den
Stücken seines Vaters mit.
• TIHOMIR GLOWATZKY (Übersetzung)
Tihomir Glowatzky, geb. 1949 in Zagreb, Abitur und Studium der Germanistik, Slawistik und Geschichte in Deutschland. Inzwischen Studiendirektor i. R., im Nebenberuf Gerichtsdolmetscher und literarischer Übersetzer kroatischer Texte ins Deutsche.
Unter anderem Übersetzung von Prosa von Slobodan Novak bzw. Lyrik von Slavko Mihalić.
Von Miro Gavran hat er neben „Lachen verboten“ weitere fünf Dramen übersetzt, z.B. „Die Puppe“, „Eiscreme“ und „Bier“ sowie seinen Kurzroman „Kafkas Freund“.
Als Gastdozent zahlreiche Vorträge in Sachen kroatischer und deutscher Literatur sowie Durchführung von Workshops zum Thema literarisches Übersetzen, z.B. an den Universitäten in Bamberg, Freiburg, Tübingen, Krakau, Prag, Zagreb und Basel.
Seit über dreißig Jahren Theaterpädagoge und -regisseur, unter anderem auch Regie von Barockopern
wie z.B. „Dido und Aeneas“ (H. Purcell), „La serva padrona“ (Pergolesi), „Tom Jones“ (Philidor), „Dafne“
(Caldara), „Orfeo“ (Hasse) bzw. „Maria de Buenos Aires“ (Piazzola).
• HUBSI KRAMAR (Regie)
Geboren 1948 in Scheibbs (NÖ), zählt Hubsi Kramar seit Jahrzehnten als Aktionist, Schauspieler (Bühne und Film) und Regisseur zu den wichtigsten Protagonisten der freien Theaterszene, dessen Werk politischem Engagement zutiefst verbunden ist.
Kramar besuchte in den 70er Jahren das Reinhardt Seminar, die Filmhochschule Wien und studierte kulturelles Management in Harvard (USA). Neben seiner intensiven Auseinandersetzung mit experimentellem Theater, zahlreiche Regiearbeiten, eigene Theaterstücke und Schauspiel-Engagements an großen Häusern (Burgtheater, Staatsoper, Theater in der Josefstadt, Schauspiel Bochum, Nationaltheater Mannheim, Heidelberg u.a.).
Ab 1979 eigenständige Theaterarbeiten und Gründung des Theater der SHOWinisten, dessen Ensemble 1995 mit der Gründung des Weard Theater, des TAT t.atr (1997) noch erweitert wurde.
1997 – 2004 Aufbau und Leitung des Kabelwerks und des Residenztheaters in Wien.
Von 2006 - 2012 Aufbau und Leitung des 3raum-anatomietheaters.
In vielen Film- und TV-Produktionen als Schauspieler.
2015 inszenierte er „Bezahlt wird nicht!“ von Dario Fo / Theater Akzent
2016 „Häuptling Abendwind“ – eine operettenhafte Faschingsburleske nach J.N. Nestroy / Theater Akzent
2017 „Bunbury“ von Oscar Wilde / Theater Akzent
2018 „Gebrüllt vor Lachen“ von Christopher Durang / Theater Akzent
„Lachen verboten!“ von Miro Gavran / Die Theaterküche
2019 „Frühere Verhältnisse“ von J.N.Nestroy / Theater Akzent
2020 „Die Puppe“ von Miro Gavran / Die Theaterküche
Aktuelle Rolle:
seit 16 Jahren als „Sektionschef Ernst Rauter“ im österreichischen TV – Tatort
Preise und Ehrungen
1985 Kainz Medaille - Regie, Förderpreis der Stadt Wien für die KONRAD BAYER GALA
1989 Deutscher Kleinkunstpreis - Sparte Theater für "Maria Stuart" Wilde Mischung
2000 Gustav Gründgenspreis
2003 NESTROY Preis für beste OFF Produktion – Mein Kampf/Tabori
2011 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien
• CARMEN WAGNER (Produktion & Kostüm/Maske)
Nach dem Besuch der höheren Abteilung für Design und Mode an der HBLuVA für Textilindustrie,
Unterricht Malerei: Prof. Heimo Kuchling / Akt: Prof. Josef Mikl, AK d. Bildenden Künste, Wien
Schauspielschule Krauss, Uni Wien (Theaterwissenschaft/Kunstgeschichte).
Verschiedene Theater und TV-Produktionen (Kammerspiele, Theater der Jugend, ORF), Sprecherin der Hörbibliothek des österreichischen Blindenverbandes. Nach der Geburt der Kinder, Konzentration auf die Malerei
mit Ausstellungen im Inland und International.
2018 gründete sie die Company "Die Theaterküche", mit der Carmen auf die Bühne zurückkehrt.
Die bildnerische Tätigkeit der Künstlerin fließt dabei aktuell und zukünftig immer in die Bühnenbildentwürfe ein.
2018/19 war sie in „Lachen verboten“ von Miro Gavran (Regie: Hubsi Kramar) als Mia zu sehen.
• MARKUS LISZT (Bühne)
Markus Liszt ist Performancekünstler, Bühnenbildner und Bühnentechniker mit Sitz in Wien.
2004 startete er mit Fenfire im Performance Bereich. Seit 2008 arbeitet er beim Theater und begann 2010 mit Bühnenbild unter der Regie von Asli Kislal. Seit 2012 arbeitet er auch mit Hubsi Kramar (zuletzt „Frühere Verhältnisse“ von Nestroy im Theater Akzent (2019) und „Die Puppe“ von Miro Gavran im Theater Center Forum (2020) und anderen Off-Szene-Produktionen.
2010 startete er das Performance-Projekt "ffid" im Bereich neuer Zirkus und Medienkunst in Zusammenarbeit mit Conny Zenk, das aktuellste Projekt im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist "self[ie]dreamer" (2018).
Seit 2012 arbeitet er als selbständiger Ton-/Licht-/Video- Techniker in der Fabrik-Seestadt und begleitet die meisten kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen dort.
Seit 2019 arbeitet er auch als Pani-Operator für die Wiener Projektionskünstlerin “Starsky”.
Die aktuellsten Arbeiten im Bereich Bühnenbild waren die Produktionen des Sirene Operntheater Festivals “Die Verbesserung der Welt” im F 23 und “Circus” von Arne Manrott im Wuk.
Im Mai 2020 wurde das Künstler*innen Kollektiv “Sandkasten Syndikat” gegründet.
Performance “System/Struktur/Defragmentation” im Rahmen von “TheSystem – atrificialmuseum.com” und “Wiener Rauschen”
Performance “Bündelung” in Kooperation mit Kristoffer Stefan im Lendhafen Klagenfurt
• ESZTER HOLLÓSI (Anna / Ennikö)
geboren in Budapest, zweisprachig aufgewachsen in Wien.
Schauspielausbildung am Rose Bruford University College, London, Training am Instituto del Teatro, Barcelona,
Master-Studium bei Teatr Pieśń Kozła, Wrocław und Manchester Metropolitan University mit Schwerpunkt Körper bzw.
Musiktheater.
Zahlreiche Engagements kreuz und quer durch die Wiener Theaterszene wie auch im Ausland auf Deutsch, Englisch und Ungarisch, in Wien u.a. bei Zoon Musiktheater, Nestroyhof Hamakom, Theater Drachengasse, Theater Center Forum, Blackbox, Werk X, Theater zum Fürchten, etc.
Sprecherin beim ORF, Stationvoice bei Ö1.
• MANUEL DRAGAN (Ivo Preradovic)
Das Licht der Welt erblickte Manuel Dragan in Kärnten.
Schon früh zog es ihn immer wieder auf die Bühne. Seine Schullaufbahn war begleitet von zahlreichen Theaterprojekten, bei denen er mitwirkte und sich schnell der Berufswunsch Schauspieler herauskristallisierte. Nach der Matura bestand er die Aufnahmeprüfung im Fach Schauspiel am Kärntner Landeskonservatorium. Schon während seines Schauspielstudiums war Manuel Dragan auf Kärntens Bühnen, u. a. als Thisbe in Shakespeares Sommernachtstraum, zu sehen.
In seinen bisherigen 10 Theaterjahren stand er in mehr als 40 Produktionen auf der Bühne und arbeitete mit Regisseuren wie Werner Schneyder, Josef E. Köpplinger oder Hakon Hirzenberger zusammen. Neben diversen Lesungen teils fremder wie eigener Prosa und Lyrik, und Engagements in Deutschland war er auch in einigen Filmrollen, z.B. an der Seite von Barbara Wussow, zu sehen.
• ANATOL RIEGER (Marko)
begann mit 15 Jahren als Darsteller in Fernseh- und Filmproduktionen („Ich Gelobe“ Regie Wolfgang Murenberger,
„Der Spritzenkarli „Regie Rüdiger Nuechter) Danach Schauspielausbildung bei Prof. Dany Sigel und am Konservatorium mit Prof. Olga Felber. 1999-2002 Stipendium an der Domchorschule (Riga-Lettland) (Klavier, Musiktheorie, Ballett, Schauspiel und Gesang). 2002 Aufnahme an die Tallinner Akademie für Musik und Darstellende Kunst. Engagements und Weiterbildungen in Mailand und Rom (Bei Prof. Juliette Bisazza und Sherman Lowe ) führten ihn nach Italien wo er einige Jahre blieb, studierte und in Produktionen arbeitete. Danach kehrte er nach Wien zurück und setzte seine Ausbildung bei Prof. Dany Sigel fort und schloss auch in Österreich mit dem Staatlichen Diplom in Schauspiel ab.
Er spricht und spielt auf Deutsch , Englisch, Italienisch , Türkisch. Er ist zur Zeit in einigen Produktionen im In- und Ausland tätig. Letzte Engagements für ORF, SAT1, ZDF, StarTV, UFA, Constantin Film, Anka Film sowie an Theatern im In- und Ausland .